Viele weitere Informationen über die Dübener Heide bekommen Sie auf der offiziellen Webpräsenz des Naturparks Dübener Heide e.V..
Presseler Heide
Eine fünf- bis sechsstündige Tour erwartet den Radtouristen im nördlichen Sachsen, beginnend in Bad Düben durch die Presseler Heide. Selbst erfahren am 24. Juli 2010 konnten wir uns von der hervorragenden INfrastruktur im nördlichen Sachsen überzeugen. Ausgeschilderte Wanderwege, Naturlehrpfade und gute Wege, die zum schneller fahren einluden, was aber viel zu schade wäre.
Bad Düben selbst wartet schon mit einigen Sehenswürdigkeiten (z. B. die sagenumwobene Burg Düben, die vor über 1000 Jahren erstmals erwähnt wurde und auf der auch schon Napoleon weilte oder die historische Schiffsmühle in direkter Nähe der Burg) auf, die her aber nicht weiter behandelt werden sollen, denn wir möchten ja zur Bewegung in der schönen Dübener Heide anregen. Bad Düben liegt an der Mulde, die durch ihre Untiefen und Strömungen als sehr gefählrich beschrieben wird.
Auf dem Weg nach Pressel kommen wir duch Authausen, wo es zwei historische Bockwindmühlen gibt. Eine davon ist neu aufgebaut worden und hat ein dazugehöriges kleines Mühlenhäuschen neben sich stehen, welches man auch anmieten kann (sh. Foto in den Fotoimpressionen). Die Bockwindmühlen sind die ältesten Mühlentypen in Deutschland. Sie stehen auf einem großen Holzständer, die besagte Mühle in Authausen wurde 1846 erbaut und ist in der Webseite des Vereins aufgelistet.
Der hungrige Gast kann in Pressel in der Alten Schmiede gut essen, eine liebevoll gestaltete kleine Gaststätte, die gestalterisch Bezug zum Schmiedehandwerk nimmt. Eine Abkühlung können Sie im Presseler Teich nehmen, der zum Badeteich umgebaut ist. Am Teich befindet sich auch ein Campingplatz.
Die Radfahrerkirche in Gruna soll hier nicht unerwähnt bleiben. Eine liebevoll restaurierte Kirche, die sich seit Mai 2010 Radfahrerkirche nennt. Ebenfalls in Gruna befindet sich der Wendenturm, dessen Geschichte mit den Sorben verbunden ist sowie eine Personenfähre, mit der man- nachdem man nach dem Fährmann geklingelt hat- für ein kleines Entgelt über die Mulde gefahren wird. Auf der südwestlichen Seite der Mulde kann man dann auf einwandfreien Radwegen wieder in Richtung Bad Düben fahren.
Als wir die schöne Tour durch die südliche Dübener Heide in Sachsen absolviert haben, mussten wir uns schon sehr neidvoll fragen, warum solche wunderbaren Zustände (Ausschilderung, Wegebeschaffenheit) nicht auch öfter in unserer nördlichen Dübener Heide in Sachsen-Anhalt anzutreffen sind.
